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Über uns

Philosophie

Was ist „normal“? Ist ein Mensch weniger normal, nur weil er nicht der Norm entspricht? Behinderung wird oft gleich gesetzt mit Krankheit und ist verbunden mit Vorurteilen und Verunsicherungen.

Wir wollen Menschen mit Behinderungen in ihrer Entfaltung und als Teil der Gesellschaft individuell in ihren Möglichkeiten bestmöglich unterstützen. Unser Ziel ist es, Wohn- und Fördereinrichtungen zu schaffen, in denen Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt und in Würde leben und arbeiten können, Anregungen und Inspiration sowie Gemeinschaft und ein Zuhause finden.

Gerade heute ist es wichtig, Menschen mit Behinderungen ein Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten für ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung und Teilhabe.


Aufgaben und Ziele

Die Stiftung Hamburger Lebenshilfeheime hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Behinderungen zu fördern und zu unterstützen. Für die bestmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist die Auswahl aus einem breiten Angebot an Förder- und Wohneinrichtungen die Grundlage für eine individuelle Entwicklung, um in allen Lebensphasen selbstbestimmt, respekt- und würdevoll das eigene Leben zu gestalten.

Mit unserem Engagement wollen wir Menschen mit Behinderungen sowie ihre Familien und Angehörige unterstützen, das für alle passende Angebot zu wählen – von der stationären Betreuung bis hin zur kleinen, eigenständigen Wohngruppen. Die Stiftung Hamburger Lebenshilfeheime will es Menschen mit Behinderungen ermöglichen, ein Leben lang an einem Ort zu zu Hause zu sein.


Satzung

Als gemeinnützige Stiftung verwenden wir unsere Gelder ausschließlich gemäß unseres Satzungszwecks.

Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck der Stiftung ist die Förderung von Menschen mit Behinderungen, insbesonderea. durch Schaffung und Unterhaltung von Betreuungs-, Förderungs-, Beschäftigungs- und Wohnstätten, durch Betreibung von unter den oben genannten Einrichtungen, durch Gewährung von Beihilfen an andere steuerbegünstigte Einrichtungen, die gleiche Ziele verfolgen.

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Vorstand

Der ehrenamtliche Vorstand der Stiftung Hamburger Lebenshilfeheime setzt sich zusammen aus sechs Mitgliedern. Generationenübergreifend arbeiten sowohl langjährige, erfahrene als auch neue, engagierte Mitglieder zusammen, die gemeinsam etwas bewegen wollen.


Wir wissen, wovon wir reden

Drei Vorstandsmitglieder haben bzw. hatten selbst Familienangehörige mit Behinderungen. Sie wissen, welche Fragen und Ängste die Familien bewegen und vor allem, was Menschen mit Behinderungen und ihre Familien benötigen – an Unterstützung und Hilfe, aber vor allem auch an vielfältigen Angeboten für ein erfülltes Leben der ganzen Familie.

Allen Vorstandsmitgliedern ist wichtig, dass die Gelder nachhaltig und regional eingesetzt werden. In regelmäßigen Sitzungen wird der aktuelle Stand besprochen und die nächsten Schritte entschieden, auch im direkten Kontakt zu den Einrichtungen und Projekten.

Ziel ist es, durch kurze Wege und eine schlanke Verwaltung weder Zeit noch Mittel zu verlieren, sondern alles in die geförderten Projekte zu investieren.


Mit Herz und Expertise

Gemeinsam bündelt der Vorstand sein umfassendes Wissen vom Bankwesen bis zur Architektur, um mit viel Leidenschaft und Elan die Projekte der Stiftung voran zu bringen. Im Vordergrund steht dabei immer, langfristig und nachhaltig neue Wege zu suchen, um Menschen mit Behinderungen zu unterstützen und zu fördern.

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Historie

Die Anfänge in Merkendorf an der Ostsee
Als Stiftung „Hamburger Erholungsheim Merkendorf“ wurde die Stiftung Hamburger Lebenshilfeheime 1936 gegründet, um bedürftigen Seefahrern Erholungsaufenthalte zu ermöglichen und Kinder und Jugendliche an die Seefahrt heranzuführen.

Ab 1943 wurde das Heim bei Neustadt in Holstein der Jugendbehörde unterstellt und das Gebäude als Beherbergung von Kindern genutzt, die aus Hamburg evakuiert waren.


Neubeginn in der Nachkriegszeit

1946 begann die Stiftung „Hamburger Kinderheim in Merkendorf“ ihre Arbeit, vorerst als Heim für schwer erziehbare Kinder und Jugendliche. Ab 1968 wurde das Heim genutzt zur Betreuung und Förderung geistig behinderter Kinder.

Und da aus Kindern irgendwann Erwachsene werden, wurde der Stiftungszweck 1989 schließlich erweitert auf die Förderung von Menschen mit Behinderungen aller Altersstufen.

Ein wichtiges Ziel war und ist es, Menschen mit Behinderungen ein Leben lang einen vertrauten Ort zu bieten, ein Zuhause, das ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche für ein erfülltes Leben berücksichtigt.


Der Schritt ins 21. Jahrhundert

Mittlerweile besitzt die Stiftung Hamburger Lebenshilfeheime zusätzlich weitere Wohneinrichtungen und Tagesförderstätten in Hamburg.

Heute leben 134 Personen im Karl-Schütze-Heim in Merkendorf in 5 Häusern und 40 Personen in den Wohnstätten an der Elbchaussee und im Saseler Weg, sie besuchen die Tagesförderstätte am Saseler Weg oder nutzen das von uns unterstützte Kursangebot im Verein Knetkiste e.V. und am Ausschläger Elbdeich.

Wir sind fortlaufend dabei, unser bestehendes Angebot zu modernisieren und auf dem aktuellen Stand zu halten, engagierte und erfolgversprechende Projekte zu unterstützen und neue Wege zu finden, um Menschen mit Behinderungen und ihre Familien auf ihrem Lebensweg zu unterstützen.

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Kontakt zur Stiftung

Katja Tobias

Katja Tobias
Geschäftsführerin
T: 040 - 675 80 778

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